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Strapazes Insel der Seligen

10.3.2012 - Und tschüss

Strapaze bloggt hier weiter.

http://fraustrapaze.blogspot.com/
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9.3.2012 - Wenn ich ein Vöglein wär

Heute im Saturn mal wieder ein paar CDs durchgehört. Eine mit Volksliedern auch.
Da war auch dieses Lied drauf. Genau dieses. So schön ist das.





1. Wenn ich ein Vöglein wär
und auch zwei Flügel hätt,
flög ich zu dir,
weil´s aber nicht kann sein,
weils aber nicht kann sein,
bleib ich allhier

2. Bin ich gleich weit von dir,
bin doch im Traum bei dir
und red´ mit dir.
Wenn ich erwachen tu,
wenn ich erwachen tu,
bin ich allein.

3. Es vergeht kein Stund in der Nacht,
da nicht mein Herz erwacht
und an dich denkt,
daß du mir tausendmal,
dass du mir tausendmal
dein Herz geschenkt.

4. In meinem Gärtelein
blüht ein schön´s Blümelein:
Vergiß nicht mein !
Dies Blümlein leg an´s Herz
und denke mein !

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7.3.2012 - Tiere

Die wahre moralische Prüfung der Menschheit, die elementarste Prüfung (die so tief im Innern verankert ist, dass sie sich unserem Blick entzieht) äussert sich in der Beziehung der Menschen zu denen, die ihnen ausgeliefert sind: zu den Tieren.
Und gerade hier ist es zum grundlegenden Versagen des Menschen gekommen, zu einem so grundlegenden Versagen, dass sich alle anderen aus ihm ableiten lassen.

Milan Kundera, Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins

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7.3.2012 - Othellos Zeugnis - Shakespeare



Othello steht vor dem Senat von Venedig und muss sich dafür rechtfertigen, dass er die Tochter des Senators geheiratet hat. Heimlich. Obwohl er ein dunkler Fremder ist. Den die aufgeklärte Oberschicht schon ganz gern mal einlädt - dem man aber freiwillig nicht die Tochter zur Frau gibt. Man glaubt, er habe Desdemona verhext.

OTHELLO.

Ehrwürd'ger, mächt'ger und erlauchter Rat,

Sehr edle, wohlerprobte, gute Herrn, –

Daß ich dem alten Mann die Tochter nahm,

Ist völlig wahr; wahr, sie ist mir vermählt.

Der Tatbestand und Umfang meiner Schuld

Reicht so weit, weiter nicht. Ich bin von rauhem Wort,

Und schlecht begabt mit milder Friedensrede.

Seit siebenjähr'ge Kraft mein Arm gewann,

Bis vor neun Monden etwa, übt' er stets

Nur Kriegestat im Felde wie im Lager;

Und wenig lernt' ich von dem Lauf der Welt,

Als was zum Streit gehört und Werk der Schlacht;

Drum wenig Schmuck wohl leih' ich meiner Sache,

Red' ich für mich. Dennoch, mit eurer Gunst,

Erzähl' ich schlicht und ungefärbt den Hergang

Von meiner Liebe; was für Tränk' und Künste,

Was für Beschwörung, welches Zaubers Kraft

– Denn solcher Mittel steh' ich angeklagt –

Die Jungfrau mir gewann.

BRABANTIO.

Ein Mädchen, schüchtern,

Von Geist so still und sanft, daß jede Regung

Errötend schwieg, – die sollte, trotz Natur

Und Jugend, Vaterland und Stand, und allem,

Das lieben, was ihr Grauen schuf zu sehn? –

Ein krankes Urteil wär's, ein unvollkommnes,

Das wähnt', es irre so Vollkommenheit,

Ganz der Natur entgegen: schwören muß man,

Daß nur des Teufels Kunst und List dies alles

Zu tun vermocht. Noch einmal denn behaupt' ich,

Daß er mit Tränken, ihrem Blut verderblich,

Und Zauberkraft, geweiht zu solchem Bann,

Auf sie gewirkt.

HERZOG.

Behauptung, nicht Beweis:

Steht Euch kein klarer Zeugnis zu Gebot,

Als solch unhaltbar Meinen, solch armsel'ger

Scheingrund ihn zu beschuldigen vermag?

ERSTER SENATOR.

Doch sagt, Othello:

Habt Ihr durch Nebenweg' und künstlich zwingend

Der Jungfrau Sinn erobert und vergiftet?

Oder durch Antrag und erlaubtes Werben,

Wie Herz an Herz sich wendet? –

OTHELLO.

Ich ersuch' euch,

Zum »Schützen« sendet, ruft das Fräulein her,

Und vor dem Vater mag sie von mir zeugen!

Und werd' ich falsch erfunden durch ihr Wort:

Nicht nur Vertraun und Amt, das ihr mir gabt,

Mögt ihr mir nehmen, ja es treff' eu'r Spruch

Mein Leben selbst.

HERZOG.

Holt Desdemona her!

 

Einige vom Gefolge gehen hinaus.



OTHELLO.

Fähndrich, geht mit, Ihr wißt den Ort am besten.

 

Jago ab.

 

Und bis sie kommt, so wahr, wie ich dem Himmel

Bekenne meines Blutes sünd'ge Fehle,

So treulich meld' ich euerm ernsten Ohr,

Wie ich gewann der schönen Jungfrau Herz,

Und sie das meine.

HERZOG.

Sprecht, Othello!

OTHELLO.

Ihr Vater liebte mich, lud oft mich ein,

Erforschte meines Lebens Lauf von Jahr

Zu Jahr: die Schlachten, Stürme, Schicksalswechsel,

So ich bestand.

Ich ging es durch, vom Knabenalter her,

Bis auf den Augenblick, wo er gefragt.

So sprach ich denn von manchem harten Fall,

Von schreckender Gefahr zu See und Land;

Wie ich ums Haar dem droh'nden Tod entrann;

Wie mich der stolze Feind gefangen nahm,

Und mich als Sklav' verkauft; wie ich erlöst

Und meiner Reisen wundervolle Fahrt:

Wobei von weiten Höhlen, wüsten Steppen,

Steinbrüchen, Felsen, himmelhohen Bergen

Zu melden war im Fortgang der Geschichte;

Von Kannibalen, die einander schlachten,

Anthropophagen, Völkern, deren Kopf

Wächst unter ihrer Schulter: das zu hören

War Desdemona eifrig stets geneigt.

Oft aber rief ein Hausgeschäft sie ab;

Und immer, wenn sie eilig dies vollbracht,

Gleich kam sie wieder, und mit durst'gem Ohr

Verschlang sie meine Rede. Dies bemerkend,

Ersah ich einst die günst'ge Stund' und gab

Ihr Anlaß, daß sie mich recht herzlich bat,

Die ganze Pilgerschaft ihr zu erzählen,

Von der sie stückweis einzelnes gehört,

Doch nicht in strenger Folge. Ich begann,

Und oftmals hatt' ich Tränen ihr entlockt,

Wenn ich ein leidvoll Abenteu'r berichtet

Aus meiner Jugend. Als ich nun geendigt,

Gab sie zum Lohn mir eine Welt von Seufzern:

Sie schwur – in Wahrheit, seltsam! Wunderseltsam!

Und rührend war's! unendlich rührend war's! –

Sie wünschte, daß sie's nicht gehört; doch wünschte sie,

Der Himmel habe sie als solchen Mann

Geschaffen, und sie dankte mir, und bat mich,

Wenn je ein Freund von mir sie lieben sollte,

Ich mög' ihn die Geschicht' erzählen lehren,

Das würde sie gewinnen. Auf den Wink

Erklärt' ich mich:

Sie liebte mich, weil ich Gefahr bestand;

Ich liebte sie um ihres Mitleids willen:

Das ist der ganze Zauber, den ich brauchte;

Hier kommt das Fräulein, laßt sie dies bezeugen!


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7.3.2012 - Die Stadt von oben

.... aufgenommen beim Arbeitgeber vor einem Gespräch. Das nicht übertrieben erfreulich verlief. So wie alles in letzter Zeit. Deswegen gibt es auch keine neuen Posts hier. Es passiert nichts Angenehmes. Außer angenehmen Krankheiten, die es einem erlauben, sich auszuklinken. Denn ausgeklinkt möchte Strapaze eigentlich am liebsten immer sein.


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18.2.2012 - Macbeth



Komme, was kommen mag.
Die Stund und Zeit durchläuft den rauhsten Tag.

Shakespeare

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12.2.2012 - Whitney

.... ist auch gestorben.

Sie war mit Herrn und Frau Strapaze gemeinsam jung.
Herr Strapaze, der Divenliebende, ist noch trauriger als Frau Strapaze.




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7.2.2012 - Nicht warm genug angezogen .....

..... sind diese Puppen.


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4.2.2012 - Bisschen stylischer werden ....

.... ist eigentlich gar nicht so schwer.

Man muss bloß einen Schal richtig binden können.


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3.2.2012 - Leben allein genügt nicht



Leben allein genügt nicht, sagte der Schmetterling, Sonnenschein, Freiheit und eine kleine Blume muß man auch haben.

Hans Christian Andersen, (1805 - 1875), dänischer Märchendichter

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